Neues Kirchliches Finanzmanagement Neues Kirchliches Finanzmanagement
NKFWestfalen

Gute Gründe

Ausgangslage für die Einführung des NKF ist der Beschluss der Kirchenleitung vom 15. März 2007 zur Umstellung des Haushalts- und Rechnungswesens aller Rechtsträger der Evangelischen Kirche von Westfalen (EKvW) von der Kameralistik auf die kirchliche Doppik unter Verwendung einer einheitlichen Software.

Entscheidender Faktor für die Finanzkraft der EKvW ist die Mitgliederentwicklung (sinkende Mitgliederzahlen) und die angespannte Haushaltssituation (Faktoren z.B. Arbeitslosigkeit, Lohnzuwächse, Steuern, Zinsen, Demografie, etc.).

Um sich über diese Grundlagen ein klareres Bild zu verschaffen, um Ressourcen zu erkennen, darzustellen und generationenübergreifend effizient zu nutzen, wird die Umstellung einer Ist- zu einer Sollbuchführung vollzogen.

Von der Kameralistik zur kirchlichen Doppik

Kameralistik (lateinisch camera = „Zimmer/Gewölbe“, hier in etwa „fürstliche Schatztruhe“), ist ein Verfahren der Buchführung, entwickelt 1762 vom österreichischen Hofrat Johann Mathias Puechberg. In der kameralen Buchführung soll vor allem die Ausführung des Haushaltsplanes nachgewiesen werden – Zahlungsströme stehen hier mehr im Mittelpunkt. Planrechnungen werden auf Basis von Prognosen erstellt.

Doppik steht für „doppelte Buchführung“: Doppelte in Konten. Diese sogenannte „kaufmännische Buchführung“ zeichnet sich aus durch ein Haushaltsbuch, durch Kosten- und Leistungsrechnung. In der Doppik werden das bewertete Vermögen und der Schuldenstand, erweitert um das Jahresergebnis, dargestellt. Das ermöglicht den Einsatz betriebswirtschaftlicher Anwendungen wie Controlling, Kostenrechnung und Liquiditätsmanagement.

Warum NKF? Welchen Nutzen hat NKF?

Warum nicht Erweiterte Kamerlistik?